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Bericht zur Deutschlandstaffel von Jürgen Löwenstein
Die IdeeErwin Bittel, der Häuptling für die Strecke zwischen Nürnberg und Bayreuth, hatte
uns, die Läufer vom Team Bittel, vor einiger Zeit auf die Veranstaltung der
Deutschlandstaffel aufmerksam gemacht und Interessenten gebeten mitzumachen.
Ich fand die Organisation einer Deutschlandstaffel eine gute Idee und informierte mich
über die einzelnen Etappen. Leider fiel der Deutschlandstaffellauf in meine Urlaubszeit
und es war nicht dran zu denken, eine Etappe zwischen Erlangen und Bayreuth
mitzulaufen, da wir dieses Jahr auf Rügen unseren Urlaub verbrachten.
Die Anreise zur EtappeAuf Rügen, hatte ich dann die Idee, mit dem Rennrad bis aufs Festland zu fahren,
eine Etappe zu laufen und mit dem Rennrad wieder zurückzufahren. Auf der Landkarte
wirkte die Unternehmung machbar. Leider sind auf Rügen die Straßenverhältnisse nicht
so gut, wie ich es erwartet hatte.
Gesperrte Alleenstraße auf Rügen, nur zu Fuß passierbar
Recht holpriger Feldweg, den ich passieren musste Also fuhr ich am 16.8. zeitig um 12:00 mit dem Rennrad los und wollte nach ca. 45 km
und Überfahrt mit der Fähre in Glewitz so gegen 14:45 am Etappenort 3.2 in Kirchdorf-Neubau
ankommen. Die ersten 10 km ging es gut auf einem Radweg neben der Bundesstraße.
Danach ging es etwa zwei Kilometer über die alte mittlerweile gesperrte Allee mit
schlechtestem Pflaster (noch mit alten Natursteinen belegt). Einen Teil der Wegstrecke
musste ich laufen und das Fahrrad neben mir herschieben, da sie mit dem Rennrad passierbar
war. Anschließend ging es weitere 10 km eine gut ausgebaute Alleenstrasse entlang.
Anstatt der sich anschließenden holprigen Pflasterstrecke bin ich auf ca. 12 km
Wanderwege, die teilweise auch als Radwege ausgewiesen sind, ausgewichen. Entsprechend
langsam ging es auch weiter. Danach konnte ich wieder auf einer gut ausgebauten Straße
bis Richthagen weiterfahren. Die Fahrt wurde nur durch die Fährfahrt unterbrochen. Ab
Richthagen bin ich die letzten 5 Kilometer über die alte Bundesstrasse 96, eine
gepflasterte Allee, die auch einen Teil der Laufstrecke war, nach Kirchdorf-Neubau gefahren
Der StaffellaufIn Kirchdorf-Neubau, dem Ort der Staffelübergabe, das nur aus etwa drei Häusern bestand,
wartete schon das Ehepaar Baehr, das waren Jutta und Paul-Gerhard, auf mich. Wir verabredeten,
dass Jutta und ich die erste Etappe laufen werden und Paul-Gerhard die zweite längere Etappe
laufen wird und ich soweit ich kann ihn begleiten werde. Paul-Gerhard bot mir direkt an,
dass ich mein Fahrrad in deren Auto verstauen sollte, das uns begleitete.
Jutta übernimmt den Staffelstab vom Vorläufer
Jürgen und Jutta übernehmen den Staffelstab, Läufer der Etappe 3.1
Jutta läuft auf der alten, schnurgeraden Bundesstraße Wir, das waren Jutta und ich, liefen über die alte Bundesstraße. Es war eine wunderschöne
Allee, die beidseitig von Bäumen umschlossen ist. Leider mussten wir über eine alte Pflasterstrasse
laufen, die trotz guter Laufschuhe auf unsere Füße unangenehm durchschlug. Außerdem brannte
zwischen den Baumkronen der Allee die Sonne auf uns erbarmungslos nieder. Die ersten fünf
Kilometer liefen wir die schnurgerade Strecke, dessen Blick nur durch einige kleine Hügel
bis ans Ende versperrt war. Auf der Straße war kaum Verkehr, nur einige wenige Autos
begegneten uns. Deswegen konnten wir auch fast ungestört auf der Straßenmitte, um der starken
Wölbung auszuweichen, laufen.
Übergabe des Staffelstabes von Jürgen an Paul-Gerhard Hier, am Ortseingang schossen wir einige Fotos der Staffelübergabe an Paul-Gerhard. Jutta und
ich entschlossen uns, ihn noch bis zum Ortsausgang zu begleiten. Im Ort mussten wir
noch kurze starke Steigung hinauf. Und am Ortsausgangsschild sahen wir den Laufbetreuer wieder.
Er sagte uns, dass hier die geplante Übergabestelle des Staffels sei. Ich wünschte Paul-Gerhard
noch viel Spaß und bedauerte ihn, dass er seine "Etappe" bis Stralsund allein laufen musste,
und verabschiedete mich von Paul-Gerhard.
Die RückfahrtIch trat mit meinem Fahrrad den Rückweg an und fuhr eine etwas andere Strecke zurück. Gegen
19:00, nach weiteren drei Stunden erreichte ich glücklich aber erschöpft Middelhagen auf Rügen. Fazit
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